top of page

KI-Sichtbarkeit: Eure aktuellen To-dos

 

Ihr möchtet, dass KI euren Betrieb oder eure Region korrekt beschreibt und Gäste hilfreiche Informationen finden? Diese Arbeitsliste zeigt, was ihr jetzt prüfen und verbessern könnt: Google-Ortseinträge, konkrete Gästefragen, Website-Inhalte und die Qualität eurer Daten. Beginnt mit den ersten drei Aufgaben und haltet fest, wer sie bis wann erledigt.

 

Redaktioneller Stand: 5. Oktober 2026 · Aktuelle Datengrundlage: September 2026. Die laufenden Auswertungen ergänzen meine Studie „KI-Sichtbarkeit im Österreich-Tourismus 2026“ aus April bis August. Im Quellen-Monitor bleiben es immer dieselben 154 Gästefragen. Die Untersuchung betrifft Österreich; die Arbeitsaufgaben lassen sich für Betriebe und Destinationen im DACH-Raum und in Südtirol anpassen.

 

Was die aktuellen Daten für eure Prioritäten bedeuten

 

In meiner September-Auswertung entfallen 54,5 Prozent der Quellenverweise im Google AI Mode auf Google-Ortseinträge. Bei Hotel- und Unterkunftsfragen sind es 82 Prozent. Deshalb beginnt diese Liste beim Google-Unternehmensprofil und bei den wichtigen Orten eurer Region. Die Werte beschreiben die untersuchten Antworten auf 154 Gästefragen zu Österreich. Sie messen Quellenverweise, keine Buchungen und keine Sichtbarkeit aller Betriebe.

 

September-Auswertung mit Datenbasis und Grenzen →

 

AI Mode und AI Overviews wählen Quellen unterschiedlich. Auch ChatGPT, Copilot, Perplexity und Claude nutzen andere Quellen. Die eigene Website und gut gepflegte Informationen auf weiteren relevanten Plattformen gehören deshalb weiter zum Plan.

 

1. Heute: euren Google-Ortseintrag prüfen

 

Kontrolliert Name, passende Kategorie, Website-Link, aktuelle Fotos sowie Öffnungs- und Saisonzeiten. Hotels prüfen besonders ihre Ausstattungsmerkmale; die Hotelbeschreibung stammt bei Google häufig von Google selbst. Notiert fehlende oder falsche Angaben und wer sie ändern kann. Fertig ist diese Aufgabe, wenn euer Eintrag mit den tatsächlichen Leistungen übereinstimmt.

 

Google-Ortseinträge: was die September-Daten zeigen →

 

2. Diese Woche: eure wichtigsten Gästefragen sammeln

 

Sammelt zehn echte Fragen aus Rezeption, E-Mails, Telefonaten und Beratung. Ergänzt Fragen aus Google „Weitere Fragen“ oder AnswerThePublic. Verwendet die Wörter eurer Gäste: zum Beispiel Anreise ohne Auto, Ausflug bei Regen oder Kinderbetreuung im Hotel. Ergebnis: eine kurze Fragenliste mit der passenden Antwortseite.

 

Gästefragen mit drei einfachen Wegen recherchieren →

 

3. Diese Woche: zwei Gästefragen in mehreren Systemen testen

 

Stellt zwei passende Fragen mit eurem Ort oder eurer Region in Google und im AI Mode sowie in einem weiteren KI-System. Haltet Datum, genaue Frage, System, genannte Quellen und falsche Angaben fest. Eine einzelne Antwort ist eine Momentaufnahme. Vergleicht wiederholt unter möglichst ähnlichen Bedingungen, statt aus einem Test einen Erfolg abzuleiten.

 

Warum KI-Systeme unterschiedliche Quellen zitieren →

 

4. Als Destination: die 20 wichtigsten Orte gemeinsam prüfen

 

Erstellt eine überschaubare Liste wichtiger Betriebe und Ausflugsziele. Erfasst je Ort den Google-Eintrag, die zuständige Person, Öffnungs- und Saisonzeiten, Fotos und Website-Link. Unterstützt Betriebe bei der Pflege, etwa mit einem gemeinsamen Workshop. Bei Naturzielen ohne klaren Betreiber könnt ihr Änderungen in Maps vorschlagen. Eigene Themen- und Sammelseiten bleiben Teil eurer Arbeit.

 

Beiträge für Destinationen und ihre Betriebe →

 

5. In den nächsten zwei Wochen: drei wichtige Seiten verbessern

 

Wählt drei Seiten, die wichtige Gästefragen beantworten. Erklärt direkt nach der Überschrift, was Gäste dort erfahren. Ergänzt überprüfbare Angaben, eigene Erfahrungen und passendes lokales Wissen. Verknüpft hilfreiche Detailseiten. Eine Serie bekommt eine Übersicht; jeder Beitrag beantwortet eine eigene Frage. Verbessert vorhandene Seiten, bevor ihr zahlreiche ähnliche Seiten ergänzt.

 

Eigenes Wissen für hilfreiche KI-Texte nutzen →

 

6. Danach: Titel, Bilder und strukturierte Daten abgleichen

 

Prüft, ob Seitentitel und Meta Description die tatsächliche Frage und den Inhalt verständlich beschreiben. Nutzt passende Bilder und sachliche Alt-Texte. Strukturierte Daten müssen zu den sichtbaren Inhalten passen, etwa zu einem Hotel, einer Veranstaltung oder einer Themenübersicht. Lasst wichtige Texte und Links im lesbaren Seiteninhalt stehen. Markup allein garantiert keine Aufnahme in KI-Antworten.

 

Strukturierte Daten: sieben verständliche Tipps →

 

7. Monatlich: Daten, Quellen und Ergebnis prüfen

 

Legt für jede Maßnahme eine verantwortliche Person und einen Prüftermin fest. Vergleicht wiederkehrende Gästefragen, dokumentiert Quellen und korrigiert falsche Informationen. Schaut zusätzlich auf Website-Besuche und passende Anfragen oder Buchungen. Quellenverweise und Geschäftsergebnisse sind unterschiedliche Messgrößen. Neue Monatsdaten können eure Prioritäten verändern.

 

Studie und laufenden Quellen-Monitor entdecken →

 

Eure Arbeitsliste zum Übernehmen

 

Legt für jede Aufgabe fünf Felder an: Aufgabe · verantwortliche Person · Termin · Nachweis oder Link · nächster Prüftermin. Startet mit drei Aufgaben. Für Destinationen kommt die Ortsliste dazu; für Betriebe die Pflege des eigenen Profils und der drei wichtigsten Gästeseiten.

 

Welche Grundlagen bleiben wichtig?

 

Google nennt für AI Overviews und AI Mode weiterhin die üblichen SEO-Grundlagen: erreichbare und indexierbare Seiten, verständliche Texte, interne Links, aktuelle Unternehmensdaten und strukturierte Daten, die zum sichtbaren Inhalt passen. Es gibt kein spezielles Schema, das eine Nennung in diesen KI-Funktionen garantiert. Prüft KI-unterstützte Inhalte redaktionell auf Fakten, eigenen Nutzen und Aktualität.

 

Google: KI-Funktionen und eure Website →

 

Google: generative KI beim Erstellen von Inhalten →

 

Passende Vertiefung und Unterstützung

 

Sechs Praxisschritte für eure Website →

 

Alle Beiträge zu KI-Suche und Sichtbarkeit →

 

GEO-Analyse für euren Betrieb kennenlernen →

 

Workshop für euer Team oder die Betriebe eurer Region →

 

bottom of page