
Text-Check Nachhaltigkeit- Wie du Umweltaussagen auf deiner Website findest.
Der Text-Check Nachhaltigkeit für touristische Betriebe ist eine KI-gestützte Durchsicht von Manuela Machner (KiNET.ai) speziell ausgerichtet auf den Tourismus (Hotels, Destinationen, Ausflugsziele, Touristische Anbieter, Gastronomie). Er liest die intern verlinkten Seiten deiner Website und zeigt dir jede Umweltaussage im Wortlaut, mit Fundstelle, Begründung und einem konkreten Formulierungsvorschlag. Ab 27. September 2026 gelten dafür in Europa neue Regeln. Der Check startet bei 99 Euro inklusive USt, eine Vorschau ist kostenlos.
Weißt du noch wo was auf deiner Website über Nachhaltigkeit steht? Ein Teil dieser Sätze hat nie jemand im Haus geschrieben. Sie kommen aus Vorlagen, aus dem Buchungssystem, aus einem Text von 2019.
Versteckte Nachhaltigkeitsversprechen finden
Der Check liest nicht nur sichtbaren Text. Er sieht sich auch die Felder an, die im Alltag niemand aufmacht:
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Meta-Beschreibungen, also die Textzeile, die in Google unter deinem Titel auftauchen können.
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Bild-Alt-Texte, also die Beschreibungen hinter dem Bild
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Strukturierte Daten nach schema.org, das sind maschinenlesbare Angeben im Quelltext
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Attribute, die dein Buchungssystem mitliefert.
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Bildprüfung auf Siegel und Auszeichnungen
So einenGasthof getestet und der Test meldet 38 Seiten mit "Nachhaltiger Unterkunft" aber nicht im Text, den du auf der Website findest. In diesem Fall war es in der Meta-Description. Keiner im Haus wusste davon: "Das hat die Agentur damals gemacht, die gibt es gar nicht mehr." Ein anderes Mal war die Fundstelle ein Alt-Text eines Bildes.
Destinations-Checks sind oft besonders aufwändig, denn POIs, Betriebe- oder Touren machen den Hauptteil der Daten aus und extrem aufwändig zu durchforsten (egal ob von der KI oder dem Menschen) da sie sehr oft in Widgets hinterlegt sind. Und natürlich ist ein Betrieb für seine Daten auf der Destinationsseite verantwortlich doch wer ist verantwortlich, für die Inhalte der Website?
Der Zielmarkt zählt - der Sprachencheck
Maßgeblich ist der Zielmarkt der jeweiligen Sprachversion, das nennt sich Marktortprinzip. Deine deutschsprachige Seite spricht österreichische und deutsche Gäste an, die italienische Version italienische. Praktisch heißt das: Wenn du mehrsprachig unterwegs bist, schaust du dir jede Sprachversion einzeln an. Der Check prüft alle erreichten Sprachversionen mit, die betroffen sind. Deine chinesische lässt er aus ;-)
Was du bekommst: Zitat, Fundstelle, Begründung, Formulierungsvorschlag
Diese 4 Dinge bekommst du bei jeder gefundenen Umweltaussage:
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das wörtliche Zitat, so wie es auf der Seite steht
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die klickbare Fundstelle, damit du direkt hinspringst
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eine Begründung, warum die Stelle im Sinne der neuen Regeln prüfenswert ist
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einen konkreten Formulierungsvorschlag, den du übernehmen oder abändern kannst oder einen Hinweis hier dir juristische Unterstützung zu holen.
Dazu vier Handlungsstufen:
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ROT heißt ersetzen.
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ORANGE heißt belegen oder umformulieren.
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GELB heißt Grenzfall. Sei eher vorsichtig.
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GRÜN heißt Positivbeispiel. Das ist eine Formulierung, an der du dich orientieren kannst.
Ergebnis als PDF plus Excel-Fundliste, damit du im Team aufteilen kannst, wer welche Seite übernimmt - bzw. effizient abarbeiten kannst.
So läuft es ab: Vorschau, Bestellung, Bericht
1. Kostenlose Vorschau. Auf empco.kinet.ai deine Website-Adresse und deine E-Mail eintragen. Du bekommst die Seitenzählung und auf Basis dieser den Fixpreis. Ohne Bestellung, ohne Verpflichtung. Außerdem eine Vorschau, wenn die KI aus den Stichproben bereits Inhalte gefunden hat.
2. Bestellung. Wenn der Preis passt, bestellst du direkt.
3. Bericht. PDF plus Excel-Fundliste kommen per E-Mail.
Was kostet der Text-Check Nachhaltigkeit EmpCo?
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Bis 50 Seiten: 99 Euro
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51 bis 300 Seiten: 139 bis 299 Euro (in 50iger Seiten-Staffellung)
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301 bis 1.000 Seiten: 329 bis 719 Euro (in 50iger Seiten-Staffelung)
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1.001 bis 3.000 Seiten: 739 bis 1519 Euro (in 59iger Seiten-Staffelung)
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ab 3.000 Seiten: individuelles Angebot
Was der Check nicht kann
Hier steht, was der Check nicht kann. Ich schreibe das bewusst auf die Verkaufsseite und nicht ins Kleingedruckte.
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Es ist keine Rechtsberatung. Der Check findet Stellen und ordnet sie ein. Ob eine Aussage im konkreten Fall hält, beurteilen JuristInnen, nicht ich und nicht die KI.
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Es sind nicht alle Seiten. Geprüft werden die intern verlinkten, erreichbaren Seiten. Was nirgends verlinkt ist, hinter einem Login liegt oder erst durch eine Eingabe entsteht, wird nicht erreicht.
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Es gibt keine Vollständigkeitsgarantie. Eine Durchsicht kann Fundstellen übersehen. Der Bericht macht sichtbar, was gefunden wurde, nicht was es insgesamt gibt.
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Der Wahrheitsgehalt wird nicht geprüft. Der Check weiß nicht, ob dein Ökostrom wirklich Ökostrom ist. Er sieht nur, dass es dort steht und ob ein Beleg dabei ist.
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Siegel werden erkannt, nicht validiert. Die Bildprüfung findet Siegel im Bild. Ob eine Zertifizierung gültig und aktuell ist, musst du selbst nachschauen.
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Es ist eine Momentaufnahme. Der Bericht bezieht sich auf den Stand am Tag der Durchsicht. Wer danach Texte ändert, ändert auch das Ergebnis.
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Angehängte .pdfs, Zitate, Videos, Fotos mit Textintegration wird nicht analysiert.
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Nur B2C. EmpCo betrifft die Kommunikation gegenüber Gästen. Deine Unterlagen für Reiseveranstalter oder Partnerbetriebe sind nicht Gegenstand des Checks.
Der erste Schritt kostet nichts
Am 27. September 2026 gelten die neuen Regeln. Zwei Minuten reichen, um zu sehen, wie viel bei dir zu prüfen ist. Adresse und E-Mail eintragen, das Ergebnis kommt per Mail. Kein Anruf, kein Abo, keine Bestellung im Hintergrund. Kostenlose Vorschau: empco.kinet.ai
Der Check hilft dir die Stellen zu finden! Hier wichtige Quellen, die dir einen Leitfaden auch für zukünftige Texte liefern:
Es gibt gutes Material zum Thema. Der Leitfaden "Green Claims im Tourismus" der Österreich Werbung, erstellt gemeinsam mit Taylor Wessing und vionmo (veröffentlicht am 13.12.2023), erklärt die Sprachlogik sauber: Was ist eine belegbare Aussage, was ist eine leere Behauptung.
Nachleselinks für Tourismus- und Freizeitbetriebe
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WKO: Umsetzung der EmpCo-Richtlinie in Tourismus- und Freizeitbetrieben, mit Praxisbeispielen und einer Handlungsliste in fünf Punkten
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Green Claims im Tourismus, Leitfaden der Österreich Werbung mit Beispielen aus Destination, Beherbergung, Gastronomie und Freizeit
Rechtstexte - Quellen
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Richtlinie (EU) 2024/825 im Volltext, die europäische Grundlage, umgangssprachlich EmpCo-Richtlinie
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WKO: Neue UWG-Bestimmungen gegen Greenwashing, Überblick samt FAQ für österreichische Betriebe
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UWG Österreich im Rechtsinformationssystem, der Gesetzestext in geltender Fassung
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UWG Deutschland, für Betriebe, die den deutschen Markt ansprechen
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Decreto Legislativo 30/2026, die italienische Umsetzung im Amtsblatt, maßgeblich für Südtirol
Häufige Fragen zu EmpCo und zum Text-Check Nachhaltigkeit
Was ist die EmpCo-Richtlinie?
EmpCo steht für Empowering Consumers, auf Deutsch die Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher für den ökologischen Wandel. Es ist die EU-Richtlinie 2024/825. Sie regelt, wie Unternehmen gegenüber Konsumentinnen und Konsumenten über Umwelt und Nachhaltigkeit sprechen dürfen. Der Kern: Wer mit einer Umweltaussage wirbt, muss sie belegen können, und der Beleg muss dort stehen, wo die Aussage steht.
Betrifft EmpCo meine Website?
Wenn du dich mit deiner Website an Gäste richtest, also an Endkundinnen und Endkunden, dann ja. Betroffen ist die Kommunikation Richtung Konsument, nicht das Geschäft zwischen Unternehmen. Für Tourismusbetriebe und Regionen heißt das in der Praxis: fast jede Seite.
Ist der Text-Check eine Greenwashing-Prüfung?
Der Check findet die Stellen, an denen Greenwashing entstehen kann, und beurteilt sie nicht. Er zeigt dir jede Umweltaussage im Wortlaut und ordnet sie in vier Handlungsstufen ein. Ob eine einzelne Aussage im konkreten Fall hält, ist eine juristische Frage und bleibt bei JuristInnen.
Was ist von der Warnung zu halten, sich bei diesem Thema nicht auf KI zu verlassen?
Die Warnung kommt zu Recht von Anwälten, auch ich habe mich im Rahmen dieses Projektes von einer Anwaltskanzlei, die spezialisiert ist auf Werberecht ist, beraten lassen.
Und die Juristen hier haben recht. Eine KI kann dir nicht sagen, ob eine Aussage im Einzelfall hält. Das ist eine juristische Bewertung. Daher empfehle ich zB den Leitfaden "Green Claims im Tourismus", den Link findet ihr in der Linkliste.
Der Check macht etwas anderes als eine rechtliche Einschätzung. Er findet die Stellen, er beurteilt sie nicht. Genau deshalb gibt es kein Gesamturteil und keine Note.
Die WKO nennt in ihrer Information "Umsetzung der EmpCo-Richtlinie in Tourismus- und Freizeitbetrieben" vom 12.08.2026 als ersten von fünf Schritten die Überprüfung aller Nachhaltigkeitsaussagen. Diesen Schritt machen viele Betriebe gerade per Hand, mit Excel und Copy-Paste. So sehe ich es in den Schulungen.
Wie zuverlässig ist die Einordnung? Kann ich nicht einfach ChatGPT fragen?
Zwei unabhängige KI-Modelle (Claude & OpenAI) bewerten dieselben Zitate blind gegeneinander, ohne das Ergebnis des anderen zu kennen. Kommen beide zum selben Schluss, ist die Einordnung stabil. Sind sie sich uneinig, entscheidet ein dritter Durchgang oder der Fall wird im Bericht offen als strittig ausgewiesen.
Das ist aufwendig, und ich finde es trotzdem richtig. Mir ist lieber, du siehst, wo sich zwei Systeme nicht einig sind, als dass du eine glatte Liste bekommst, aus der die Zweifel herausgekürzt wurden.
Wie lange dauert das und was muss ich vorbereiten?
Nichts vorbereiten. Du brauchst deine Website-Adresse und eine E-Mail-Adresse, sonst nichts. Keine Zugänge, kein Login, kein Termin. Den Bericht bekommst du per E-Mail - gewöhnlicherweise innerhalb von 2 Werktagen.
Wir haben gar kein Nachhaltigkeitszertifikat. Betrifft mich das trotzdem?
Ja, und oft sogar stärker. Es geht nicht um Zertifikate, sondern um Formulierungen. "Im Einklang mit der Natur", "klimafreundlich", "sanfter Tourismus", ein grünes Blatt-Symbol im Header: Das sind Umweltaussagen, auch wenn nie jemand ein Zertifikat beantragt hat. Betriebe ohne Zertifizierung haben solche Sätze häufig unbemerkt in Vorlagen stehen.
Soll ich jetzt nicht mehr über unsere Bemühungen rund um Nachhaltigkeit schreiben?
Nein, und ich halte das für den schlechtesten Ausweg. Wer echte Maßnahmen gesetzt hat, soll darüber reden. Der Unterschied liegt im Beleg. Nicht weniger schreiben, belegbar schreiben. Der Bericht liefert dir zu jeder kritischen Stelle einen Vorschlag, wie derselbe Inhalt belegbar formuliert aussieht.
Kann ich den Check auch als NICHT-Tourismusbetrieb machen
Das ist möglich, jedoch ist der Check vor allem mit touristischen Daten, Zertifikaten und typischen Problemen gefüttert. Allgemeine Fehler findet er auch auf deiner Seite, jedoch Details wie Umweltzertifikate aus deiner Branche kennt er nicht.

