Presseaussendung: Über eine Million Zitate aus sechs KI-Programmen exklusiv für den Österreich-Tourismus analysiert
Welche Websites nennen ChatGPT, Google, Perplexity, Copilot und Claude, wenn Gäste nach Urlaub in Österreich fragen? Manuela Machner (KiNET.ai) hat von April bis August 2026 täglich 154 typische Gästefragen an sechs KI-Suchsysteme gestellt und über eine Million Quellenangaben ausgewertet. Hier finden Redaktionen die Presseaussendung, das Faktenblatt, Bildmaterial und alle Downloads zur Studie.
Leoben, 28. September 2026.
Wo kann man mit Kindern gut wandern? Welche Therme lohnt sich im Herbst? Immer mehr Gäste stellen solche Fragen heute einer künstlichen Intelligenz. Welche Websites die KI für ihre Antwort heranzieht, hat die Tourismusexpertin Manuela Machner (KiNET.ai) untersucht. Seit April stellt sie jeden Tag dieselben 154 typischen Gästefragen an sechs KI-Suchsysteme, darunter ChatGPT und die KI-Antworten in der Google-Suche. In fünf Monaten sind so über eine Million Quellenangaben zusammengekommen.
Kein Anbieter hat das Monopol
Das Ergebnis ist ermutigend für den heimischen Tourismus: Die KI greift auf ein sehr breites Feld von Quellen zurück. Keine einzelne Website dominiert, neben großen Plattformen und Tourismusorganisationen kommen auch Tausende Websites einzelner Hotels, Gasthöfe, Thermen und Ausflugsziele vor. Und neue Seiten schaffen es oft schon nach wenigen Tagen in die Antworten.
Zitiert wird, wer die Frage beantwortet
Was die KI bevorzugt, ist klar erkennbar: Seiten, die eine Gästefrage vollständig beantworten, etwa Übersichten zu den schönsten Badeseen oder den besten Wanderungen mit Kindern. Oft steht der Begriff der Frage schon im Titel der Seite. Bei Betrieben zeigt sich ein überraschendes Muster. Die Zimmer- und Preisseiten werden kaum zitiert, die Startseite und Seiten mit Ausflugstipps für die Umgebung dafür umso öfter. Eine wichtige Rolle spielt außerdem das Google-Unternehmensprofil, aus dem die KI Lage, Ausstattung und Beschreibung eines Hauses übernimmt.
Jede KI tickt anders
Die einzelnen Systeme wählen ihre Quellen sehr unterschiedlich aus. Manche greifen oft zu englischsprachigen Seiten, obwohl auf Deutsch gefragt wurde. Beiträge aus sozialen Medien wie YouTube oder Instagram tauchen fast nur in den KI-Antworten von Google auf. Wer bei einem System gut dasteht, ist es beim nächsten noch lange nicht.
Drei Tipps für Betriebe
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Das Google-Unternehmensprofil vollständig und aktuell halten.
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Eine Seite über die eigene Umgebung schreiben, mit Ausflügen, Wanderungen und Tipps bei Regen.
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Die wichtigsten Seiten auch auf Englisch sauber und vollständig anbieten.
„Es ist nicht die eine perfekte Seite, die zählt. Es sind viele, die je eine Gästefrage gut beantworten. Das ist Handwerk, das der Tourismus seit Jahrzehnten kann. Neu ist nur, dass jetzt die KI mitliest und weitererzählt, was sie findet“, sagt Manuela Machner.
Studie frei verfügbar
Die Studie „KI-Sichtbarkeit im Österreich-Tourismus“ steht mit einer Kurzfassung für Geschäftsführung und Destinationen und einer Kurzfassung für Betriebe kostenlos und ohne Anmeldung zum Download bereit: www.kinet.ai/ki-sichtbarkeit-oesterreich-tourismus-studie-2026
Über Manuela Machner (KiNET.ai)
Manuela Machner ist Touristikerin und KI-Beraterin aus Leoben. Mit KiNET.ai begleitet sie seit 2004 Tourismusbetriebe, Destinationen und Verbände beim praxisnahen Einsatz von künstlicher Intelligenz, mit Schwerpunkt auf der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen. Zuvor war sie neuneinhalb Jahre Geschäftsführerin der Tourismusdestination Murtal/Region Spielberg.
Rückfragen
Manuela Machner, KiNET.ai
Waldgasse 11, 8700 Leoben
Tel. +43 664 3404936

